Gedankenspiele

Alt! Was heißt das eigentlich? – Meine ganz persönliche Betrachtung.

Es gibt jede Menge Abhandlungen und Erkenntnisse über das Altern. Wie wird es definiert, wann fängt es an oder wie fühlt es sich an?
Die einen ergeben sich dem Schicksal, andere arbeiten dagegen an. Für die einen ein wünschenswertes Ziel, für die anderen ein Stigma.

Aber, was heißt das eigentlich für den Einzelnen? Wie erlebt man z.B. als Mann sein Altern?
Bei Frauen mag manches anders aussehen.

Hier ein paar „dumme“ Sprüche:

  • Altern ist nichts für Weicheier!
  • Man hört nicht auf Motorrad zu fahren, weil man alt wird, sondern wenn man ist.
  • Man ist so alt wie man sich anfühlt.
  • Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an …
  • 60 ist das Neue 40.

Warum mache ich mir überhaupt Gedanken über das Alter? Eigentlich ganz einfach – Ich bin betroffen, wie eigentlich jeder Andere auch. Aber irgendwann wird es drängender.
Im Gegensatz zu früher erlebe ich es mittlerweile mit all seinen Facetten am eigenen Leib und der wahrscheinliche Endpunkt rückt in greifbare Nähe.
Dabei fing alles ganz harmlos an.

Wir haben uns meist in jungen Jahren recht wenig Gedanken über das Altern gemacht, man war ja nahezu unsterblich. Das Leben erforderte einen steten Wechsel zwischen Neustart und Beenden von Erfahrungsstufen. Egal wo man hinkam, man war zunächst der Neuling, dann der Erfahrene, dann stieg man auf der Leiter des Lebens eine Stufe höher und war wieder der Neuling. Man konnte mehr, man durfte mehr und man musste dafür aber auch mehr.
Meist baute alles irgendwie aufeinander auf und machte uns letztendlich zu dem Menschen, der dann als Erwachsener die Welt erobern sollte. Vollgestopft mit Wissen, Ehrgeiz und Können stand uns die Welt offen – wenn es das Leben denn gut mit uns meinte.
Wir sind damit groß geworden, dass von uns ein lebenslanges Lernen erwartet wird, da der Fortschritt schneller geworden ist, als dass man sich auf seinen Lorbeeren ausruhen könnte oder ausschließlich aus der Erfahrung schöpfen könnte.
Und dann schaltete das Leben plötzlich um. Erfahrungen machten vieles leichter, aber man konnte plötzlich nicht mehr alles besser als zuvor, sondern man musste es sich mühevoll erarbeiten, bis man sich manches von seinem Kind erklären lassen musste oder einfach zur Seite gelegt wurde. Der Abbau hatte begonnen.

Auch hier gibt es einen „dummen“ Spruch:
„Merke Dir, wie Du Dich heute fühlst. In 10 Jahren würdest Du Dich freuen, wenn Du Dich noch eimal wieder so fühlen würdest wie heute. Dann kannst Du Dich genauso gut jetzt schon freuen.“

Man spürt den Zahn der Zeit. Aber allen Unkenrufen zum Trotz … mit etwas Willen und Einsatz kann man sich dem Alterungsprozess widersetzen, man kann ihn eine ganze Zeit lang sogar ignorieren und zumindest etwas hinausschieben. Vorausgesetzt, dass Schicksal macht einem keinen Strich durch die Rechnung.

Es gibt mindestens vier Ansatzpunkte, die das Alter wahrnehmbar machen.

  1. Man fühlt es.
  2. Man wird darauf hingewiesen.
  3. Gesellschaftliche Regeln bestimmen es.
  4. Die Gesundheit weist einen in die Schranken.

 

1. Man fühlt es

Wir müssen uns darüber klar werden, dass der Alterungsprozess bereits in den frühen 20er Jahren einsetzt. Beim Einen früher, beim Anderen später und ist mit individuell unterschiedlichen Merkmalen verbunden.Die ersten grauen Haare, Geheimratsecken, Glatzenbildung, das letzte „schlechte“ Bier trinkt man viel früher am Abend und vieles mehr.
Die Gespräche drehen sich nicht mehr um „Sex and Drugs and Rock‘n Roll“, sondern zunächst um Bausparverträge, die Ausgestaltung der Hochzeitsfeier, was das Baby alles schon kann und wie die Erziehungszeiten aufgeteilt werden. Später dreht sich alles um die Rente, Krankheiten und Beerdigungen. Partys werden unbarmherzig durch die Schlafenszeiten der Kinder und später durch Rückenschmerzen, Hühneraugen und Gichtanfälle beendet.
Neue Menschen, im ähnlichen Lebensabschnitt, bereichern unser Leben und teilen unsere neuen Interessen. Man ernährt sich bewusster, lebt vorsichtiger, wird insgesamt verantwortungsvoller … und langweiliger?

Alles das, was früher im Handumdrehen erledigt wurde, bedarf immer mehr Planung, Zeit und Nerven. Nerven die mittlerweile leider viel eher blank liegen, wenn mal wieder etwas aus den Fingern gerutscht ist, die immer dickglasigere Brille im falschen Augenblick verrutscht, auf Grund fehlender Reaktion das fallende Glas nicht aufgefangen werden konnte und Vieles mehr.
Gespräche gestalten sich immer schwieriger, weil man mal wieder auf der „doofen“ Seite des schwerhörigen Kumpels sitzt. Etliche ehemals so vertraute Speisen des Wirtshauses erreichen den Verdauungstrakt erst auf Umwegen, nachdem kräftiges Husten nachgeholfen hat, weil das „Deckelchen“ die Luftrohre mal wieder nicht rechtzeitig verschlossen wurde. Sie verlassen uns dann auch nur unter Bauchgrummeln, ungewollten Geräuschen und in mehr oder weniger flüssigen Form.
Der Aufenthalt am Urinal zieht sich für einige geplagte Mitstreiter auf der Männertoilette in die Länge und es bedarf einiger Umstände, damit der letzte Tropfen eben nicht in die Hose geht.

Wenn man nicht aufpasst, hat man sich schneller die Figur versaut als man Bier trinken kann. Aus unseren attraktiven Frauen sind spätestens dann Muttis geworden, als sie Birkenstocks gar nicht mehr so schrecklich fanden, sah ja auch neben dem Kerl in seinen bollerigen Jogginghosen noch vergleichsweise gut aus.
In Kleidung und Einrichtung greift die Rentnerfarbe „Beige“ immer weiter um sich.

Stopp! Mit etwas gutem Willen kann man sich auch als älterer Mensch attraktiv erhalten. Man kann sich gegenseitig Freiräume einräumen, alte Kontakte pflegen, die notwendige Zeit für unsere Duties einplanen, auf Konzerte gehen und sich vor allem mental und körperlich fit halten.

Vielleicht läuft es aber auch ganz anders, wenn man einen anderen Focus auf das Leben hat und z.B. beruflich durchstartet und gar nicht oder als spätberufene das Kinderglück erfährt. Aber auch dann stellen sich die ersten körperlichen Mangelerscheinungen ein, ob man will oder nicht.

 

2. Man wird darauf hingewiesen

Manche Mitmenschen handeln total empathiefrei, wenn auch gut gemeint:
Plötzlich wird man beim Betreten seines Clubs mit „Sie“ angesprochen oder ein „gedankenloser“ Jugendlicher bietet einem in der überfüllten Bahn seinen Platz an. Das sind die ersten Nierenschläge für vermeintlich jung gebliebene Alte.

Dann wird es hemmungslos. Ohne Vorwarnung wird man beim EDEKA von einer Mitarbeiterin als „junger Mann“ angesprochen. Es geht aber auch noch schlimmer.

Die eigene Frau küsste einem auf die beginnende Glatze und Bekannte weisen darauf hin, dass gewisse Verhaltensweisen ja jetzt wohl nicht mehr altersangemessen seien.

Ganz arg wird es, wenn man z.B. in einer Bahn einer attraktiven jungen Frau gegenüber sitzt und sich im dunklen Fenster das eigene Konterfei direkt daneben spiegelt. Wenn das eher aussieht wie Opa mit Enkelin, sollte man alle Illusionen fahren lassen.


Man kann es aber auch an den durchdringenden Fragen der „wohlmeinenden“ Umgebung festmachen, die sich dem Alterungsprozess anpassen:

  • Macht er denn noch in die Windel?
  • Kann Du schon lesen?
  • Hast’e schon einen Führerschein?
  • Wie, Du hast noch keine Freundin?
  • Schon mal mit einer Frau geschlafen?
  • Wann wollt ihr denn heiraten?
  • Wann kommt denn der Nachwuchs?
  • Wann kommt denn das Zweite?
  • Habt ihr noch kein Haus?
  • Du bist doch bestimmt auch schon in Rente?
  • Auch Ärger mit der Prostata?
  • Oder der überaus liebe, empathische und wohlmeinende Spruch: „Lass mal Papa, ich mach das schon.“, bohrt sich tief ins Mark.

Wobei einige dieser Fragen allem Anschein nach nicht aus wohlmeinender Neugier, sondern aus einem Schüppchen Missgunst resultieren. So nach dem Motto: „Wenn ich mir schon den ganzen Tag die Zeit mit den Pänzen um die Ohren hauen muss, brauchst Du auch nicht mehr Party zu machen!“
 Wie auch immer.

Aber auch hier gilt, man kann dagegen angehen. Aktiv, mit den richtigen Antworten, oder passiv, durch Duldung oder proaktivem Handeln. Auch wenn man letztendlich verlieren muss, verlängert und versüßt es einem die Zeit bis zur endgültigen Kapitulation. 
Sport, Ernährung, ausreichender Schlaf, soziale Kontakte und positives Denken sind mächtige Schlüsselworte. Und … man muss das Motorrad nicht abmelden und nur noch Rolf Zuckowskis Weihnachtsbäckerei hören!
Jetzt muss Mann nur noch Zeit und Gelegenheit finden und den Kampf gegen die immer schneller drehenden Windmühlenflügel aufnehmen.

 

3. Gesellschaftliche Regeln bestimmen es

Es gibt eine ganze Reihe von Fixpunkten auf dem Weg ins Alter.
Um nur einige zu nennen:

  • 6 Jahre – Schulpflicht
  • 7 Jahre – eingeschränkte Geschäftsfähigkeit und Deliktsfähigkeit
  • 13 Jahre – mit Ferienarbeiten Taschengeld aufbessern
  • 14 Jahre – strafmündig, religionsmündig
  • 16 Jahre – alleine Kneipe aufsuchen
  • 17 Jahre – Führerschein machen und beschränkte Geschäftsfähigkeit
  • 18 Jahre – voll geschäftsfähig
  • 21 Jahre – volle Verantwortung nach Erwachsenenstrafrecht
  • 40 Jahre – Wählbarkeit zum Bundespräsidenten
  • 63 Jahre – Altersrente unter bestimmten Voraussetzungen

(https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Altersstufen_im_deutschen_Recht)

Manche Dinge hat man sich herbeigesehnt, andere erwischen einen kalt. Bis zum Zenit geht immer mehr, danach immer weniger, wie bei der Gaußschen Normalverteilungskurve).
Spätestens mit Begin der Rente heist es dann aber oft:
„Born to be wild! “… adè!

Plötzlich ist man „Alt“ oder doch nicht! Oder doch nicht so plötzlich? Aus der Presse erfährt man, dass über eine Altersbeschränkung für Autofahrer nachgedacht wird und fühlt sich arg getroffen.

Auch hier geht noch so manches, wenn man nur will und die Kommentare erträgt, wie:
„Meins Du nicht, dass Du dafür zu alt bist?“
Ab und zu mal ein leckerer Whisky, eine Motorradtour, ein Treffen mit Kumpels, die auch noch nicht aufgegeben haben.
Die Werbung macht es uns ja leicht, denn man wittert unser Geld. Plötzlich ist man ja „Best-Ager“ und bis zur Karrikatur jung geblieben.

 

4. Die Gesundheit weist einen in die Schranken.

Man kann alles bisher Gesagte bestmöglich in Zweifel ziehen, doch irgendwann schlägt die Natur unbarmherzig zu. Sport, Ernährung und Medizin können viel helfen, versagen aber irgendwann endgültig.

Es kann ein schleichender Prozess oder ein Knaller sein. Fest seht irgendwann kommen sie, die Kipppunkte.

Von den ersten grauen Haaren zu den nächsten Big-Points brauchte es gar nicht so viel Zeit. Das kaputte Knie aus dem Unfall in jungen Jahren schützte zwar vor der Bundeswehr, führte dann aber mit fortschreitendem Alter zum frühzeitigen Verschleiß. Arthrose! Der Schrecken eines jeden alternden Menschen. Die Joggingrunde mit Freunden muss ausfallen und mutiert zum Nordic-Walking und dann zum Radeln. Aus Squash in illustrer Runde wird Tennis und dann Badminton mit gleichgesinnten Eltern aus dem Boole-Club. Irgendwann dann immerhin noch Mobilisationstraining und Streching zu Hause, um ein bisschen in Form zu bleiben.

Die Arztbesuche werden häufiger und sind von mehr Ängsten begleitet, da drumherum die Einschläge imEr näherkommen (Paradonthose, Prostata, Kreislauf, Rücken, Gicht, Krebs, Herzinfarkt und noch schlimmere Zumutungen). Man trifft sich nicht mehr im Club, sondern beim Internisten. Beerdigungen werden häufiger als Hochzeiten und die Schwüre „Das nächste Treffen ist aber nicht wieder auf einer Beerdigung.“ häufen sich, werden aber meist doch nicht eingelöst. Die Gewissheit, dass man nun zur Generation gehört, die als nächstes den Löffel abgibt, nagt an der Lebensfreude.

 

Und dann das noch

Jeder einzelne Schritt im Leben war gar nicht so schwer. Aber wenn man sich irgendwann einmal umdrehte, staunt man, wohin man gekommen ist.

Die Mitmenschen wundern sich lautstark, dass man immer noch spontan einen heruntergefallenen Geldschein aufheben kann, ohne laut über „Rücken“ zu stöhnen.

Auf jeder Etage des Hauses hängen plötzlich überlange Schuhlöffel, damit man ohne lautes „Ohhh“ in die Schuhe steigen kann.
Am Schlüsselbund und in der Geldbörse befindet sich ein AirTag, weil sie sonst wie die Brille immer wieder wie von Geisterhand verschwinden. Glücklicherweise tauchen sie zwar meist irgendwann wieder auf, aber das Suchen ist nervig.

Man beweist seine Jugend- und Technikaffinität, indem man ein Facebook-Konto eröffnet. Leider sind die coolen Typen aber längst bei Tic-Toc oer noch weiter weg.

Mit und mit sind Plattenspieler, Kassettenrecorder und Discplayer verschwunden, um vom Streamingdienst abgelöst zu werden. Aber die Musik der nächsten Generation ist auch dort kein Ohrenschmaus.

Ganze Büroeinrichtungen mitsamt Fax, Telefon, Scanner, Fotoapparat und PC sind mitsamt den Bankgeschäften und vielen anderen Anwendungen dem Handy und Tablet gewichen. Trottelig wie man ist, ist man aber bald irgendwelchen Internetbetrügern aufgesessen und die Kinder schütteln nur mit dem Kopf über dieses Maß an Dusseligkeit.
Man wundert sich gar nicht mehr so sehr, dass sich der Schwiegervater damals, bei Einführung einer neuen Technik, schnell in den Ruhestand verabschiedet hat.

Früher hat man dem Kind die Welt erklärt, heute ist das immer häufiger umgekehrt!
Früher hat man dem Kind die Windel gewechselt. Ist es bald ebenfalls umgekehrt?

Haare werden dünn und fallen aus. Die Haut wird pergamentartig und fleckig.

Der Mittagsschlaf wird zur lieben Gewohnheit, wie die nächtlichen Schlafstörungen zum Fluch.

Aus dem einstmals federnden Gang ist ein vernehmliches Schlurfen geworden.

Und dann kommt der ultimative “point of no return”. Man legt eine Kladde an, in der alle Unterlagen abgelegt sind, die im Falle einer schweren Krankheit oder des Todes wichtig sein könnten. Angefangen vom Testament, über eine Patientenverfügung, Organspendeausweis, Passworte für Internet-Accounts, bis zur Auflistung aller Geschäftsverbindungen. Jetzt kann nichts mehr passieren. Oder doch?!
Für den letzten Akt wird ein Platz auf dem Friedwald reserviert.

Für alles gibt es einen Spruch: „Wenn Du morgens aufwachst und hast keine Schmerzen mehr hast, weißt Du, dass Du tot bist.“

 

„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an. Mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran …“

Ich fahre immer noch mit Begeisterung Motorrad, auch wenn die Knochen nach ein paar Stunden schmerzen.

Die Gelassenheit des Alters ist irgendwie an mir vorbei gegangen.  Im Gegensatz zur natürlichen Schlange ist bei einer Autoschlange der „Arsch“ immer noch vorne.

Ich genieße es immer mehr, nichts mehr tun zu müssen, sondern es machen zu können.

Wettbewerb? Nur da wo ich will! Aber ich will nicht!

Jeder Tag ein Urlaubstag. Wochenenden und Feiertage sind eher störend, weil die Geschäfte geschlossen und alle anderen auch unterwegs sind.

Wohl dem, der seine alterskompatiblen Hobbys gepflegt hat. Auch wenn die Finger immer steifer werden, der Hallux-Valgus, der Senk-Spreiz-Plattfuss und der Rücken schmerzen und die Brille immer dicker wird.

Wenn mir ein Mensch zuwider ist, kann ich ihm viel einfacher als im Berufsalltag aus dem Weg gehen. „Change it, love it or leave it!“ wird immer einfacher!
Es gibt mindestens eine Person aus meinem ehemaligen Berufsleben, der ich das zu gerne mal sagen würde. Tue ich aber nicht, weil es sich nicht gehört.

Das Zitat von Heinz Hönig stimmt immer noch: „Der Excess ist das Salz in der Suppe des Lebens.“ Man muss jetzt leider nur noch mehr aufpassen, dass man die Suppe nicht versalzt.

 

Eine sehr persönliche Sicht der Dinge

Menschen werden sich vielleicht an einigen Aussagen stören, einige werden zustimmen und andere ggf. zwischendurch aufgehört haben zu lesen.

Vieles an der jungen Welt ist klasse, etliches ist für mich verstörend. Also alles genauso wie immer! Früher war alles besser ist eine der größten Lüge der modernen Welt!
(Lesestoff: „Was genau war früher besser?“, von Michel Serres oder „Aufklärung jetzt“, von Steven Pinker)

Wir Deutschen sollten uns bei aller Kritik an der aktuellen Welt-/Wirtschafts- und Gesellschaftslage darüber klar werden, dass es kaum eine bessere Zeit und besseren Ort gibt, um zu gut leben, als hier und jetzt! Ich weiß nicht, woher einige Mitmenschen den Glauben nehmen, dass es ihnen in einer anderen, ebenso realen Welt besser ginge oder gegangen wäre.
Wir sollten also gemeinsam daran arbeiten, dass unsere Welt besser wird, wir unsere Umwelt lebenswert erhalten und unseren Kindern wohl geordnet übergeben!