Hass gegen Kirchen?
Ich möchte noch einmal das Thema „Hass gegen Kirchen“ aufgreifen, was kirchenkritischen Menschen oft vorgeworfen wird. Auch mir widerfährt dass immer wieder.
Ich nehme einmal an, dass ich für die Mehrzahl der Humanisten spreche, wenn ich vorweg feststelle: „Kein Humanist hat einen Hass auf Kirchen!“
Vielleicht waren Religionen im Laufe der Menschwerdung irgendwann einmal wichtig. Das will ich gar nicht in Abrede stellen.
Aber man muss sich einmal vorstellen, dass uns heute, im 21. Jahrhundert (mit Handy und Internet) Weisheiten aus vorchristlicher Zeit präsentiert werden (als man noch trommelte und auf Eseln ritt) und wir sollen immer noch dogmatisch unser Leben danach ausrichten.
Wären es Anregungen zum Denken, wie es z.B alte chinesische oder griechische Philosophen getan haben, wäre ja alles gut. Aber dogmatisch so einen Unsinn wie „Erschaffung der Welt in sieben Tagen“, „Jungfrauengeburt“, „Wiederauferstehung“, „Himmel und Hölle“ usw. zu verkaufen und zum wortgetreuen Glauben dieser Märchen auffordern, sprengt jeden Rahmen der Vernunft!
Was hat die Menschheit schon alles im Namen der Religionen ertragen müssen? Bis in die jüngste Zeit wird im Namen irgendeines einzig wahren Gottes gemordet, geschändet, gelogen und betrogen. Meist gerade von den höchsten Würdenträgern, deren (selbsternannten) Vollstreckern und vielleicht eher nicht vom Dorfpfarrer, der sich für die Gemeinde einsetzt.
Daher ist es hohe Zeit, die Herrschaft des blinden Glaubens gegen die Überzeugungskraft des Forschen, Wissen und Zweifeln auszutauschen.
Aus der Geschichte und Geschehnissen bis zum heutigen Tag wissen wir, dass wohl eher der umgekehrte Vorwurf gerechtfertigt wäre. Insbesondere die christlichen Kirchen (aber auch andere Religionen wie z.B. der Islam) haben sich durch einen tiefen Hass auf Nichtgläubige ausgezeichnet und diesen auch exzessiv und mit vollkommen übersteigerter Brutalität, bis zur Eliminierung ganzer Völker, ausgelebt.
Man stelle sich einmal folgendes Szenarien vor:
Ich würde in den Social Media öffentlich Menschen aufrufen mein Blut zu trinken und mein Fleisch zu essen. Sie sollen dass, wenn auch nur symbolisch, mit Bier und Steak auf meinen Vereinstreffen zelebrieren und sie sollen sich mir kritiklos unterwerfen, ihr Geld und Ihre Arbeitskraft anteilig schenken. Ich wäre ihnen dann wohlgesonnen und würde für sie bei meinem Vater, dem vielleicht zukünftigen Bundeskanzler (das wäre aber vollkommen unbewiesen), mal ein gutes Wort einlegen. Anderenfalls würde ich sie verstoßen und peinigen.
Header im Internet: Der Kanibale von Köln, will seine Anhänger unterjochen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.
Untertitel: Wie blöd kann man sein?
Würden Sie nach dem letzten Shitstorm Ihre 16jährige Tochter guten Gewissens auf eine Übernacht-Party von Rammstein schicken, zu der Till Lindemann eingeladen hat?
Würden sie Ihre 16jährige Tochter auf eine Übernacht-Veranstaltung zur katholischen Kirche schicken, zu der das Bistum eingeladen hat?
Achtung:
Till Lindemann konnte bisher keine Verfehlung nachgewiesen werden. Dutzende Geistliche sind aber nachgewiesene Kinderschänder und deren Vorgesetzte haben sich der Verschleierung schuldig gemacht.
Der Gute Ruf der „heiligen Mutter Kirche“ war deren Würdenträgern immer wichtiger als das Wohlergehen von Millionen Menschen, die unter ihnen leiden und sogar sterben mussten.
Solche oder ähnliche Szenarien, angelehnt an kirchliche Glaubensvorgaben und Dogmen, sollte man sich mal vor Augen halten, wenn man sein Kind an die kirchliche Gedankenmodellen heranführen will.
Die Herrschaft der Kirchen sollte beendet und endlich in vernunftbegabtes Handeln überführt werden! Was natürlich nicht heißt, dass Menschen individuell glauben dürfen was sie wollen.
Lediglich die staatlich akzeptierte Indoktrination, öffentliche Meinungsbildung und Vorherrschaft als gesellschaftlich relevante Gruppe muss aufhören oder zumindest in weiten Teilen nivelliert werden!
Kaum ein Erwachsener, der nicht bereits als Kind an den Glauben herangeführt wurde, würde sich als Erwachsener dazu verleiten lassen in eine Kirche einzutrejetzt dten (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Wie kommt das wohl?
Erwachsene sind reflektierter und weniger glaubens- und elternhörig.
Das heißt im Umkehrschluss, Religionen brauchen unmündige und unselbstständig denkende Menschen, um sie lebenslang zum Glauben zu verdonnern!
Vor diesem Hintergrund gewinnt die Aussage aus dem nachfolgenden 3Sat-Link an Bedeutung:
Kirchenzugehörigkeit ist wie Haarausfall, weg ist weg!
Der Albtraum eines jeden kirchlichen Finanzmenschen: Kinder, die „ungläubig“ erzogen werden, werden auch ihre Kinder „ungläubig“ erziehen und werden die werden dann nie zu Kirchensteuerzahlern!
Ich hasse keine Kirchen oder Religionsgemeinschaften, aber ich wäre froh wenn es keine gäbe!
https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/kirche-am-ende-sendung-vom-14-12-2023-100.html
