Religionen im Spannungsfeld der Probleme dieser Welt
Seit meiner frühesten Jugend treiben mich die, meine Intelligenz beleidigenden Glaubensanforderungen aus den Mythen der Religionen, die daraus resultierenden übergriffigen Verhaltensweisen des Bodenpersonals und die Verhaltensanforderungen an mein Leben an, mich intensiv mit Religionen und Kirchen zu beschäftigen und diese letztendlich für mich kategorisch abzulehnen.
Das meiste ist bereits gesagt und mündet in meine Forderung, die grundgesetzlich garantierte Glaubensfreiheit insoweit einzuschränken, als dass diese nur gelten kann, wenn und soweit sie nicht mit anderen Grundrechten kollidiert. Kirchen haben sich dann, wie alle anderen gesellschaftlichen Gruppen, den allgemein geltenden Gesetzen unterzuordnen.Was sich auf den ersten Blick einfach und selbsterklärend darstellt, birgt jede Menge rechtliche und gesellschaftliche Fallstricke (z.B. Staatsleistungen, Rechtliche Besserstellungen, Status als öffentlich rechtlichen Körperschaft, Erlaubnis der Beschneidung usw.).
Siehe hierzu auch meine Ausführungen unter:
https://meinungundbericht.com/religion/ ff, aber insbesondere
https://meinungundbericht.com/religion/6/,
https://meinungundbericht.com/religion/religionen-fortfuehrung/14/)
Ich bin mir darüber bewusst, dass ich mit dieser Einstellung bei etlichen religiösen Hardlinern anecke und manche sich in ihrer Religionsausübung behindert fühlen. Das nehme ich hin!
Die Ablehnung religiöser Glaubensinhalte und der daraus erwachsenden Handlungsweisen war auch eine meiner stärksten Triebfedern diese Homepage aufzubauen und mich als säkularer Influenzer in den sozialen Medien zu bewegen. Darüber hinaus war der Austausch mit den Mitgliedern der Giordano-Bruno-Stiftung in Köln geeignet zu erkennen, das es jede Menge Gleichgesinnter gibt, die größtenteils unterhalb der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle aktiv sind.
Die weltpolitische Lage und die Auswirkungen des Klimawandels haben aber die Schwerpunkte meiner Interessen verlagert.
Die Erkenntnis, dass wir mit diesen unsäglichen Religionen seit Menschengedenken leben konnten, das aber möglicherweise mit den Auswirkungen unseres Handelns der letzen Jahrhunderte nicht mehr möglich sein wird, ist für mich ein Gamechanger.
Religionen haben ganz gewiss Millionen von Menschenleben auf dem Gewissen, sind für Misshandlung, Unterdrückung, Folter und mannigfaltiges menschliches Leid verantwortlich. Was sie aber nicht geschafft haben, ist die Zerstörung der Lebensgrundlage der ganzen Menschheit und der heute bekannte Flora und Fauna. Dafür brauchte der homo-technicus die Religionen im herkömmlichen Sinne nicht. Auch wenn viele Religionen einen Großteil, durch die Erhebung des Menschen über die restliche Natur und der dadurch bedingten verqueren Denkweise vieler Menschen, erheblich dazu beigetragen haben.
Der neue Götze sind das Eigentum, das Kapital, die Rendite und die daraus erwachsende Macht! Denen wird alles geopfert!
Vor diesem Hintergrund bekümmert und beschämt mich die Erkenntnis, dass in vielen Bereichen unserer Gesellschaft noch kein grundlegendes Umdenken stattgefunden hat und in einigen deutschen/europäischen Gesellschaftsreisen und vor allem in anderen Weltregionen sogar eine erneute Hinwendung zu unreflektiertem Glauben zu beobachten ist.
Es bleibt die resignierte Einsicht, dass man aus der Geschichte lernen kann, aber die Krone der Schöpfung das nicht tun muss, weil sie denkt über allem zu stehen und einen freien Willen zu haben, der allem trotzen kann.
Nicht anders ist der jetzt zu beobachtende Aufstieg der Neonazis, Autokraten, Despoten und sonstigen menschlichen Rattenfänger oder das wahnsinnige Abschlachten von Menschen für einen guten Zweck, in den über den ganzen Globus verstreuten Kriegen, zu bewerten. Solange der Profit aus der Befeuerung der Kriege und der Beseitigung der Kollateralschäden für die BigPlayer größer ist als ihre Kosten dieses Tuns, wird es wohl auch dabei bleiben. Auch wenn es Not und Elend über die beteiligten Völker bringt und die gesamte belebte und tote Natur irreparable Schäden nimmt.
Das gleiche Muster findet sich im Spannungsfeld der Umweldkatastrophen wieder. Seit Jahrzehnten wissen wir, dass wir mit Vollgas auf eine Wand zurasen, aber niemand ist bereit die Notbremse zu ziehen, weil der Rausch der Geschwindigkeit zu schön ist. Was kümmert uns die Lebensgrundlage unserer Kinder und Kindeskinder. Was kümmern uns die schwindenden Urwälder und Korallenriffe, das Artensterben, die Ausweitung der Wüsten und das Abschmelzen der Polkappen und Gletscher.
Die politischen und klimatischen Auswirkungen bedrohen doch nur die Einwohner der betroffenen Länder, dieser paar Landstriche und der Küstenstreifen! Oder doch nicht?
Auch wenn es sich in den Ohren der meisten Menschen schrecklich anhört, sind Krieg, Hungersnöte, religiöse Auseinandersetzungen, Unwetter und alles vernichtende Feuersbrünste „nur“ lokal begrenzte Ereignisse, die irgendwie beherrschbar sind.
Die Klimakatastrophe und deren Auswirkungen betreffen aber auf irgendeine Weise die gesamte Menschheit und sind nach Überschreitung von Kipppunkten auf absehbare Zeit unumkehrbar und in den Auswirkungen nicht zu unterschätzen.
Eine KATASTROPHE für die gesamte Flora und Fauna!
Solange wir alle die gleiche Luft atmen, sterben wir auch an den gleichen Ursachen, wenn das Klima kippt. Klima findet global statt und endet nicht an den Grenzen von Städten, Nationen oder Kontinenten.
Das Schöne daran: Wir können immer noch das Schlimmste abwenden!
Dem will ich jetzt mein Hauptaugenmerk widmen! Frei nach dem Motto: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Da die alle Gesellschaftsschichten durchdringenden Religionen überall beteiligt sind, werden diese Themen und deren Protagonisten auch weiterhin in mein Blickfeld fallen, kritisch bewertet und hinterfragt werden, aber wahrscheinlich nur dann!
