Ausschreitungen bei Jugenddemo
Nach so einem Demo-Erlebnis kommen wieder die ganz schnell um die Ecke, die das Kind mit dem Bade ausschütten wollen.
Allerdings muss man sich auch mal in die Lage derer versetzen, deren Existenzgrundlage beschädigt/zerstört wurde, deren Autos in Brand gesteckt wurden oder die für uns ihren Kopf hingehalten haben, obwohl sie dem eigentlichen Anliegen viel Sympathie entgegengebracht hätten.
Das rechtfertigt alles keine Gesetzesverstöße seitens der Ordnungskräfte, aber ebenso wenig seitens der Randalierer. Wenn im Vorfeld bereits eine junge Dame im TV zu Wort kommt, die Gewalt für die Sache rechtfertigt, ist das dann vielleicht sogar schon Beihilfe zu Straftaten?
Wer Pyrotechnik, Böller und Werkzeuge zu Demonstrationen schleppt, handelt dagegen auf jeden Fall mit Vorsatz und muss die geballte Härte des Gesetzes erfahren, wenn er dingfest gemacht werden kann. Bei der Menge an Videomaterial, Augenzeugen und festgestellten Tatsachen sollte das möglich sein und ohne Pardon durchgezogen werden.
Der Staat darf nicht als wehrlose Puppe wahrgenommen werden und keine Angriffe auf Hilfs- und Ordnungskräfte tolerieren!
Das gilt für Demonstrationen genauso wie für Fußballspiele und andere Ereignisse!
Darüber darf aber nicht die berechtigte Kritik am Staat und seinem Handeln ignoriert werden.
Wir verspielen gerade die Zukunft der jungen Menschen dieser Welt, unserer ach so sehr geliebten Kinder!
Sie werden es sein, die die Folgen unserer Maßlosigkeit bei Konsum, Reisen, Ernährung usw. ausbaden müssen. Sie werden es sein, die in einer desolaten Umwelt leben müssen, die die Naturgewalten der einbrechenden Klimakatastrophe ertragen müssen, die auf einer Welt leben müssen, die einem katastrophalem Artensterben und seinen Folgen trotzen muss. Sie erleben gerade das Scheitern der Sozialversicherungen und des Wohlstandsversprechens und werden in dieser unwirtlichen Welt der Verteilungskämpfe (über-)leben müssen!
Wir müssen sie und ihre Sorgen ernst nehmen, auch unserer selbst willen!
Es muss sich dringend etwas ändern. Politik, Gesellschaft und staatliche Organe sind da gefordert. Wir sind alle gefordert!
